Montag, 5.01.2026
1. Sparkasse Meisterteller ist nun im Polgargymnasium
Überreichung des 1. Sparkasse Schülerinnenliga Meistertellers

1. Sparkasse Schülerinnenliga-Teller ist nun im Polgargymnasium angekommen

 

Der Schulbewerb Fußball Mädchen ist bereits 15 Jahre alt. Begonnen hat alles als Postliga nach der Euro 2008. Danach folgte die Uniqa-Liga, dann die Verbund-Liga und nun sind die Fußballerinnen in den Hafen der Sparkasse Schülerliga eingefahren. Seit letzten Jahr heißt der Schulbewerb, der in der Bundesmeisterschaft endet, „Sparkasse Schülerinnenliga“.

Nach einer Durststrecke von sieben Jahren gewann das Wiener Polgargymnasium wieder das Bundesfinale der Mädels, das im letzten Schuljahr in Hohenems – Vorarlberg – ausgetragen wurde. Neben einem Pokal gab es auch den Meisterteller, der aber nach dem Finalsieg wieder abgegeben werden musste, da die Gravur für das siegreiche Team noch fehlte.

Jetzt war es soweit. Die Sparkasse, vertreten durch Sebastian Zenker, sowie der ÖFB und die Arbeitsgemeinschaft Mädchenfußball (AGM), vertreten durch Jasmin Eder, brachten den Meisterteller endlich ins Polgargymnasium. Das gesamte siegreiche Team war versammelt, als Zenker und Eder im Beisein von Direktorin Claudia Peltz, den Teller den im Ströck-Gewand gekleideten Polgargirls übereichten. Vom Kooperationspartner WFV musste Generalsekretär Christian Schlosser und Trainerin Danka Podovac verletzt absagen.

In einer Interviewrunde bekamen die zuschauenden Fußballmädels Einblick hinter die Kulissen der Organisation der Sparkasse Schülerinnenliga. Die Freude bei der Überreichung war den Mädels anzusehen. Einige kamen vom Ballsportgymnasium zur Ehrung, und Mia Neuhauser wurde sogar von der ÖFB-Frauenakademie in St. Pölten freigestellt, damit sie in ihrer alten Schule die Ehre des Meisterteller-Überreichens anwesend sein konnte.

Nach der Fotosession mit Ehrengästen und den erfolgreichen Fußballerinnen, gab es ein kleines VIP-Buffet inklusiven Smalltalk. Danach ging es wieder in den Unterricht und der Teller ziert jetzt die Pokal-Vitrine.

Text: Karlheinz Piringer